Der Abschlussbericht der Integrierten Sportentwicklungsplanung (ISEP) liegt vor und wurde heute (25.03.) vom Rat der Stadt Essen beschlossen. Der Bericht bildet die strategische Grundlage für die künftige Sportentwicklung der Stadt Essen. Ziel ist es, Sport und Bewegung für alle Menschen in Essen zu stärken. Einzelne Maßnahmen werden noch nicht beschlossen.
Warum braucht Essen eine Sportentwicklungsplanung?
Der Sport ist ein prägendes Element der Stadt Essen. In Essen gibt es ein großes Angebot im Amateur- und Breitensport sowie im Profisportbereich. Gleichzeitig verändern sich Sportverhalten, Räume und Anforderungen. Neue Trends entstehen im urbanen Raum, Bewegung findet häufiger außerhalb klassischer Sportstätten statt. Die Stadt Essen reagiert darauf mit einer integrierten Planung. Sie betrachtet Sport nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit Stadtentwicklung, Freiraum, Schule und Jugend. Ein weiterer Fokus liegt auf dem öffentlichen Raum. Die Planung prüft, wie dieser stärker für Sport und Bewegung geöffnet werden kann. Ziel ist mehr Teilhabe und niedrigschwellige Angebote.
Wie ist die Stadt vorgegangen?
Der Rat der Stadt Essen beschloss die Erstellung der ISEP im September 2021. Die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) beauftragten ein externes sportwissenschaftliches Fachinstitut. Das Projekt startete im August 2022. Über einen Zeitraum von rund zweieinhalb Jahren fanden zahlreiche Beteiligungsformate statt. Fachverwaltungen, Vereine, Initiativen und weitere Akteurinnen*Akteure des Sports brachten ihre Perspektiven ein. Workshops und Gespräche begleiteten den gesamten Prozess.
Welche Ziele verfolgt die ISEP?
Im Mittelpunkt steht das Leitziel "Sportstadt Essen für ALLE Menschen". Die Stadt möchte mehr Bürger*innen für Sport und Bewegung gewinnen. Die Planung berücksichtigt auch die Aspekte Schule und Schulsport als Pflichtaufgabe. Gleichzeitig sichert sie den außerschulischen Sport langfristig ab. Sportentwicklungsplanung wird dabei als dauerhafter Prozess verstanden.
Welche Bausteine umfasst die Planung?
Die ISEP gliedert sich in vier zentrale Bausteine. Jeder Baustein erfüllt eine eigene Funktion im Gesamtprozess.
Die vier Bausteine im Überblick:
Was passiert als Nächstes?
Der Abschlussbericht dient als strategische Orientierung. Er bildet noch keine Grundlage für Einzelbeschlüsse. Zunächst legt die Stadt die langfristige strategische Ausrichtung fest. Ziel ist es, das Leitziel "Sportstadt Essen für ALLE Menschen" zu erreichen. Die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE) prüfen nun die Empfehlungen. Sie konkretisieren Umsetzungsschritte und Prioritäten. Eine Umsetzung erfolgt erst nach gesonderter politischer Beratung und Beschlussfassung in den jeweils zuständigen Fachausschüssen und im Rat der Stadt Essen. Alle Maßnahmenvorschläge sind im Bericht detailliert dargestellt.
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